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Zahnersatz: warum die Rechnung höher ausfällt, als die meisten erwarten
Eine Krone, eine Brücke, später vielleicht ein Implantat. Die gesetzliche Kasse zahlt dazu, aber sie zahlt nicht alles. Was übrig bleibt, merken viele erst, wenn der Heil- und Kostenplan auf dem Tisch liegt.
Was die Kasse übernimmt, und was nicht
Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt beim Zahnersatz einen Festzuschuss. Er richtet sich nach dem Befund, nicht nach der Behandlung, für die Sie sich entscheiden. Wer eine höherwertige Versorgung möchte, etwa ein Implantat statt einer Brücke, bekommt denselben Zuschuss und trägt die Differenz selbst.
Deshalb steht auf dem Heil- und Kostenplan zwei Zeilen weiter unten ein Betrag, mit dem kaum jemand gerechnet hat. Genau diese Lücke soll eine Zahnzusatzversicherung schließen.
Drei Annahmen, die häufig danebenliegen
„Dafür bin ich zu alt."
Ein Höchstalter gibt es bei vielen Tarifen nicht. Was sich mit dem Alter ändert, ist der Beitrag, und je nach Anbieter auch die Frage, welche Tarife überhaupt noch angeboten werden. Das ist eine Rechenfrage, keine Grundsatzfrage.
„Mir fehlen schon Zähne, das nimmt sowieso keiner."
Viele Anbieter schließen ab einer bestimmten Zahl fehlender Zähne tatsächlich aus. Nicht alle. Genau deshalb lohnt es sich, die Angaben einmal durchrechnen zu lassen, statt es vorauszusetzen.
„Die Behandlung ist schon angeraten, jetzt ist es zu spät."
Das ist die Annahme, die am meisten Geld kostet, und sie stimmt nicht immer. Es gibt Tarife ohne Wartezeit. Ob einer davon in Ihrer Situation greift, hängt vom Befund und vom Zeitpunkt ab. Ein Blick darauf kostet nichts.
Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
- Erstattungshöhe beim Zahnersatz. Der Prozentsatz ist die Zahl, an der am Ende der Eigenanteil hängt.
- Wartezeit und Summenbegrenzung in den ersten Jahren. Viele Tarife zahlen anfangs nur bis zu einem Höchstbetrag.
- Umgang mit fehlenden Zähnen. Hier unterscheiden sich die Anbieter am deutlichsten.
- Was außer Zahnersatz drin ist, etwa professionelle Zahnreinigung oder Kieferorthopädie.
Vier Fragen, dann rechnet jemand nach
Wir sind kein Versicherer. Wir nehmen Ihre Angaben auf und geben sie an einen Berater weiter, der die passenden Tarife durchrechnet und Sie anruft. Kostenlos, unverbindlich, kein Abschlusszwang.
Jetzt die vier Fragen beantworten
Dauert keine zwei Minuten · Ihre Angaben gehen an einen Berater, nicht an zehn
Dieser Text ersetzt keine Beratung und empfiehlt keinen bestimmten Tarif. Welche Versorgung sinnvoll ist, entscheidet Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt, welcher Tarif dazu passt, ein Berater anhand Ihrer Angaben.